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Rudi Völler im KinderhospizJuni 2008
Zufällig viel der Besuch von Rudi Völler in unsere Woche. Auch Linas Patentante Anita war zu Besuch bei uns.
Etwas Aufregung konnte man im Haus spüren, obwohl Gäste in Olpe nicht selten waren. Schließlich lebt solch eine Einrichtung hauptsächlich von Spendengeldern. Für das Personal war ein Gast wie Rudi also nichts Neues, aber für mich! Die Leitung des Hauses bat uns, an diesem Tag präsent zu sein.
Die behinderten Kinder, die sprechen konnten, übten freiwillig schon Rudi Rudi Rufe. Es war zu süß, wie kleine Papageien hatten sie es schnell gelernt.
Lina schien das Ganze nicht zu interessieren sie schlief schon seit Stunden tief und fest.
Luisa wunderte sich.
Sie war schon etwas aufgeregt und erfreute sich an den Rufen der Kinder mit ihren süßen "BESONDEREN" Stimmen, wenn sie Rudi riefen.
Ich setzte mich sehr weit abseits, weil ich nicht wusste wie Lina auf diesen Trubel reagierte. Sie war gerade erst erwacht.
Ich saß mit den Mädels auf dem Sofa und beobachtete wie das Fernsehteam mit den Kameras herein schlich ... es ging ruhig zu.
Schließlich drehten sie nicht täglich in einem Kinderhospiz! Sie waren sehr höflich!!
Im Schlepp Rudi Völler....klein fand ich ihn, aber ansonsten war er ganz normal.
Er verteilte an die Kinder in ihren Rollis und deren Geschwister Kuscheltiere und gab ein sehr kurzes Interview.
Anschließend bat er dann das Team den Raum zu verlassen.
Sie gingen wirklich, er hatte sie gebeten mit den Kindern und deren Eltern ein paar persönliche Worte allein zu reden, ohne großen Kamerazirkus. Fand ich total positiv!!
Ich war überrascht wie liebevoll er zu den Kindern war. Er war sehr betroffen. Er sagte, dass er selbst auch das erste Mal in einem Kinderhospiz sei!
Er war sehr gerührt von den anderen Kindern, dass konnte ich deutlich spüren.
Luisa sah ihn grinsend an und lief spielerisch an ihm vorbei.
Er erkundigte sich sehr interessiert nach Lina, ich sah in gerührte Augen, während ich über Linas Diagnose und ihre Lebenserwartung sprach.
Er hatte keine Berührungsängste und streichelte Lina.
Längst hatte er seinen Kaffee zur Seite gestellt....er war viel zu betroffen um jetzt Kaffee zu trinken.
Er war wahnsinnig herzlich!!
Er sagte liebe Worte und verabschiedete sich sehr freundlich von uns Müttern und unseren Kindern.
Ich war beeindruckt!!
Lina und Luisa weniger....sie fanden ihn ganz normal!!
Aber für mich als Erwachsene war es eine neue Erfahrung festzustellen, dass selbst Menschen, wie Herr Völler hier im Hospiz einfach "EINFACH" waren.
Das
Kinderhospiz hat Lina und uns ein Zuhause über viele schwere Tage
bereitet. Ich war acht mal in solch einer Einrichtung in der Zeit mit Lina Sophie.
Ohne diese Tage wäre vieles nicht möglich gewesen....
Ich würde mich freuen, wenn der eine oder der andere darüber nachdenkt vielleicht auch mal eine Spende zu geben ... selbst ein Wenig - kann viel sein!!
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